Wohnen im neuen Jahrtausend.

Qualität und Innovation!

Marken und Ideen
für eine neue Wohndimension.

Worum geht es?

Mobilität, Flexibilität und die Verbindung mit dem Internet haben unser Leben massgeblich verändert. Wir leben im Zeitalter der multimedialen Kommunikation. Anwendungen wie HDTV, Video on Demand (VoD), IPTV (Internet-TV) und Personal Video Recorder (PVR) stehen in grosser Auswahl zur Verfügung. Es geht darum, dass der Wohnraum diesem Fortschritt gerecht wird und bereits heute für die Zukunft gerüstet ist.

Die Wohnung erschliessen

Für die Gebäudeerschliessung (siehe Grafik 1: Die Erschliessung der Wohnungen), also den Anschluss von Telefon, Breitbandkabelnetz (CATV) sowie allfälliger Glasfaserleitungen, sorgen die Netzbetreiber. Zwischen dem Haus Übergabepunkt, der sich in der Regel im Keller befindet, und den Wohnungsverteilern baut man grosszügig dimensionierte Steigzonen ein. Sie stehen jedem Serviceanbieter und Netzbetreiber zur Verfügung.

Verrohrung in der Wohnung als Basis

Eine sternförmige Verrohrung – das ist die Basis für die Heimverkabelung. Die Leerrohre verlegt man vom zentralen Wohnungsverteiler zu den Anschlussdosen in den Zimmern (siehe Grafik 3: Kommunikationsinfrastruktur in einer Wohnung). Jeder Wohnraum bekommt mindestens ein Leerrohr. Zusammen mit Kabeln, Multi mediasteckdosen und den Ausbauten im Verteiler entsteht die strukturierte Verkabelung. Sie ist, je nach Bedarf, gleichzeitig für Telefon, Internet und Radio/TV nutzbar. Funknetzwerke oder die Datenübertragung über das Stromnetz bieten sich als alternative, ergänzende oder nachrüstbare Lösungen an (siehe Seite 13).

Verbindung umstecken, je nach Bedarf

Der zentrale Wohnungsverteiler (siehe Grafik 2: zentraler Wohnungsverteiler) führt die interne, strukturierte WohnungsVerkabelung und das externe Telefonbzw. Kabelnetz zusammen. Er bildet den Endpunkt (Terminationspunkt) aller Leitungen und Medien (Glas, Kupfer, Koaxialkabel) von aussen. Durch einfaches Umstecken im Verteiler richtet man sein Heimnetzwerk ein, so dass die Anschlussdosen in den Räumen je nach Bedarf auch gleichzeitig für Radio, TV, Internet oder Telefon genutzt werden können. Einer flexiblen Nutzung aller Räume – vom Kinderzimmer zum Jugendzimmer zum Büro – steht somit nichts mehr im Wege.

Platz für Geräte im Wohnungsverteiler

Der Wohnungsverteiler kann zudem DSLoder CableRouter, Server, Splitter, CATVBreitbandverteiler und Router, Glasfaseranschluss oder SatellitenVerteiler, TelefonHausanschluss und weitere Netzwerkausrüstungen enthalten. Daher gehört auch eine Mehrfachsteckdose für die 230VVersorgung dieser Geräte in den Wohnungsverteiler. Die Luftzirkulation muss gewährleistet sein, da die Geräte Abwärme produzieren. Will man im Wohnungsverteiler WLANGeräte, DECTBasisstationen oder andere Geräte mit Antenne betreiben, darf die Tür des Wandverteilers nicht aus Metall sein.

Gerüstet für Fibre to the Home

Auch für eine spätere Erschliessung des Hauses mit Glasfasern (Fibre to the Home = FTTH) muss eine Übergabestelle im Wohnungsverteiler vorgesehen werden. In Mehrfamilienhäusern platziert man den Verteiler in jeder Wohneinheit an den geeigneten Stellen. In einem Einfamilienhaus wird er seinen Platz in der Regel im Keller erhalten. Ist der zentrale Wohnungsverteiler richtig dimensioniert, bietet er Platz für heutige und zukünftige Ausbauten und wird zur «Schaltzentrale» aller benötigten Dienste (siehe Grafik 2: Zentraler Wohungsverteiler).

Schutz für Ihre Investition

Bei der Planung sollten stets zusätzliche Leerrohre vorgesehen werden. Sie ermöglichen später eine problemlose Erweiterung der strukturierten Verkabelung. Wird Teleworking oder ein HomeOffice zum Thema, sind zusätzliche Anschlüsse sofort realisierbar. Die strukturierte Verkabelung steigert die Attraktivität einer Immobilie bei Verkauf oder Vermietung. Nutzen Sie diese Chance und setzen Sie auf Flexibilität für die Zukunft. Eine Nachrüstung wird um vieles teurer sein.

Wer ist zuständig?

Alle an einem Hausbau Beteiligten: Eigentümer, Bauherren, Investoren, Architekten, Ingenieure, Generalunternehmer, Planer und Elektriker. Gemeinsam sorgen sie für eine zeitgemässe und sinnvolle Infrastruktur, gemeinsam schaffen sie die Grundlagen für intelligentes Wohnen.